„Off Site“-Camp für auserwählte „Anpfiff-Kids“
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Nur in der Gruppe möglich – der Bau eines Tipis

Am nächsten Tag begann diese angesprochene Verantwortungsübernahme bereits um 4 Uhr morgens… die mangelnde Bereitschaft dazu, im gemeinsamen Schlafraum Ruhe einkehren zu lassen, hatte nur eine einzige direkte Konsequenz zur Folge: die Nachtruhe war für alle Beteiligten beendet. Das Betreuerteam nutzte die Gunst der Stunde, um mit allen acht Jungs einen ausgiebigen Spaziergang in den Tag zu unternehmen und den Sonnenaufgang zu genießen. Das anstrengende und fordernde Programm des Tages wurde trotz langsam eintretender Müdigkeit bei den acht Schlafverweigerern konsequent durchgezogen. Auf dem Programm standen an diesem Tag erlebnispädagogische Übungen, angeleitet von Lena Forscht,  die nicht nur eine mentale, sondern auch eine körperliche Herausforderung für die ganze Gruppe und jeden Einzelnen darstellten.

 Ganz besonders die Errichtung des gemeinsamen Tipi im nahegelegenen Waldstück brachte den ein oder anderen an sein persönliches Limit. Das Ergebnis aber sprach für sich: Am Ende des Tages stand das Symbol für die erbrachte Gruppenleistung an diesem Tag, in Form eines 3 Meter hohen, nahezu wasserdichten Tipis, das von nun an Dreh- und Angelpunkt der täglichen Ausflüge in die Natur sein sollte! Wer nun aber dachte, er könne nach dem Abendessen endlich in die Federn steigen, hatte sich getäuscht: zum Abschluss des Abends wurde das „Waldcamp-Quiz“, gekonnt moderiert von Henrik Westerberg, zu einem einschlagenden Erfolg. Die darauffolgende, langersehnte Bettruhe wurde an diesem Abend ausnahmslos genutzt.

 Zum ersten Mal auf dem Rücken eines Pferdes

Diese Erholungsphase war für den dritten Tag des Waldcamps auch notwendig. An diesem Tag standen gleich mehrere Highlights auf dem Programm. Nach dem Frühstück ging es auf zur Durbach-Ranch, auf der die acht Teilnehmer zunächst die Stallungen und Pferde genauer in Augenschein nehmen durften- das Interesse an den imposanten Tieren war riesig und alle Informationen wurden aufgesaugt wie bei einem nassen Schwamm. Beim darauffolgenden Hufe reinigen und striegeln kamen fast alle Jungs zum ersten Mal in Berührung mit einem Pferd und das große Abendteuer sollte beim anschließenden Ausritt und Galoppieren erst richtig losgehen! Nicht nur Dominik war restlos begeistert, doch sein Interesse wird wohl auch nach dem Waldcamp noch anhalten: „Gibt es in Ludwigshafen auch Pferde? Ich würd´ das gerne öfter machen!“

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es nachmittags ganz nach oben- auf dem Karlsruher Grad wurden auf 1400 Höhenmeter Wasserfälle bewundert, geklettert und so manches über die einheimische Flora und Fauna dazugelernt. Und obwohl sich der ein oder andere bis fast zum Schluss nicht ganz sicher war, ob das Auto wiedergefunden würde, war eines Ehrensache - den Rückweg nahm die Gruppe natürlich querfeldein! An diesem ereignisreichen Tag wurde das allabendliche Ritual der Traumreise von allen Jungs dankend angenommen und dabei war auch noch genügend Raum, die vielen Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.

Einen weiteren Tages-Bericht und eine Fotogallery finden Sie hier


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