Gut gefüllt war der Saal, als die SG Heidelberg-Kirchheim am Sonntag, 29. Januar 2012, zum Neujahrsempfang in ihre Räumlichkeiten geladen hatte. Uwe Hollmichel, Abteilungsleiter Fußball, gab den Gästen einen Überblick über die Änderungen zum Jahreswechsel und die Pläne in 2012. Er sprach über die 1. Mannschaft und das Perspektivteam sowie die Zu- und Abgänge in diesen Mannschaften. Weitere Punkte waren die Entwicklung der Jugendabteilung, das Engagement von „Anpfiff ins Leben“ und die infrastrukturellen Bedingungen auf dem Sportgelände.
Die 1. Mannschaft der SGK liegt derzeit auf Tabellenplatz zwei hinter dem SV Sandhausen 2. Das Perspektivteam bewegt sich mit der A-Klasse im Mittelfeld, geplant ist in der Rückrunde, sich ins obere Drittel der Tabelle zu spielen. „Den sportlichen Erfolg können Sie in Listen nachlesen. Was dort allerdings nicht steht, sind die sozialen Aufgaben, die einzelne Spieler im Verein übernehmen“, sagte Uwe Hollmichel. So steht Jonas Rehm als Jugendkoordinator bei „Anpfiff ins Leben“ zur Verfügung, Marc Willems gibt Nachhilfeunterricht für die B-Jugendlichen, Christopher Kulik nahm zusammen mit anderen Jugendlichen aus B- und C-Jugend beim Weihnachtsbacken für Senioren im Mathilde-Vogt-Haus teil. Mit Felix Rehm engagiert sich seit einiger Zeit ein Spieler der 1. Mannschaft im Vorstandsteam der Abteilung Fußball. „Ihr seid Vorbilder und könnt Euch dessen bewusst sein, dass Euer Engagement positive Spuren bei den Jugendlichen hinterlässt“, lobte Uwe Hollmichel.

Zur Jugendabteilung und „Anpfiff ins Leben“ teilte der Abteilungsleiter folgende Fakten mit: 350 junge Fußballerinnen und Fußballer teilen sich auf in 17 Mannschaften, darunter zwei Mädchen-Mannschaften. Ihnen stehen 24 Trainer und Betreuer zur Seite. „Anpfiff ins Leben“ schafft bei der SGK Fortbildungsmöglichkeiten für die Trainer, unterstützt aber vor allem die Kinder und Jugendlichen in den Bereichen Schule, Beruf und Soziales. Zu den regelmäßigen Angeboten unter der Leitung von Philipp Schmidt gehören Hausaufgabenbetreuung, Prüfungsvorbereitung, Berufsberatung und soziale Projekte mit Senioren und Behinderten.
Zum Schluss sprach Uwe Hollmichel noch zwei „wunde Punkte“ an: den Kunstrasenplatz und die sanitären Anlagen. Bis 2014 soll der Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden – eine Spendenaktion dafür läuft bereits. Prekär und ungelöst ist bisher die Situation der sanitären Anlagen. Derzeit teilen sich 400 Sportler zwei Umkleiden, Duschen und eine Toilette. An eine Ausweitung des Mädchen-Fußballs ist da nicht zu denken. „Wir stoßen an die Grenzen hier im Sportzentrum Süd. So können wir nicht weiter machen“, erklärte Uwe Hollmichel und verband mit seinen Ausführungen die Bitte um Hilfe an alle Anwesenden.